3D-Visualisierungen – was sie für Ihr Business bedeuten

Auch wenn wir uns dem vielleicht nicht so bewusst sind: 3D-Visualisierungen begegnen uns im Alltag immer häufiger. Bei der Immobiliensuche, während des Online-Shoppings oder des Blätterns durch Möbelkataloge stoßen wir auf Abbildungen von Produkten. Das sind doch Fotos von realen Objekten, oder? Falsch gedacht, das muss nicht unbedingt sein. 3D-Visualisierungen können täuschend echt aussehen und dabei noch die Probleme umgehen, die es in der herkömmlichen 2D-Fotografie gibt. Denn Fotos können immer nur das festhalten, was auch tatsächlich vor der Kamera ist und sind so immer auf das abzubildende Produkt angewiesen. Sobald sich an dem Produkt geringfügige Änderungen ergeben, muss ein neues Shooting mit allen damit verbundenen Kosten stattfinden – nicht nur viel Aufwand, sondern oft auch außerhalb des geplanten Budgets. Bei extrem großen oder sehr kleinen Objekten stößt die Fotografie ebenfalls an ihre Grenzen und kann diese nur unzureichend oder gar nicht abbilden.

13/11/2020

Produkte erlebbar machen mit 3D-Visualisierung

 

Ganz anders ist das bei der 3D-Visualisierung. Formen, Farben und Designs lassen sich flexibel darstellen und die Objekte in das perfekte Licht rücken. Aber nicht nur das: Auch komplexe Prozesse können durch animierte Grafiken leichter begreifbar gemacht und Funktionsweisen anschaulich dargestellt werden. Es lassen sich sogar komplette virtuelle Raumwelten ohne großen Aufwand erschaffen. Diese gesamte animierte 3D-Darstellung weckt Emotionen bei potenziellen Kunden und die Kaufentscheidungen werden erleichtert.

Virtuelle Modelle können im laufenden Arbeitsprozess fortlaufend verändert werden. Das ist z. B. bei Architektur-Projekten ein großer Vorteil: Schon in frühen Projektphasen gibt es hochwertige Visualisierungen, die allen Beteiligten das konkrete Endergebnis aus sämtlichen Innen- und Außenansichten erlebbar machen. Außerdem lassen sich Planungsfehler oder Kommunikationslücken frühzeitig aufdecken. Je nach 3D-Technologie kann man die Objekte bereits im virtuellen Raum betreten.

Auch in der Entwicklung und Fertigung von Produkten machen 3D-Visualisierungen einzelne Entstehungsschritte sichtbar. Auf diese vergleichsweise kostengünstige und schnelle Weise lassen sich prototypische Modelle darstellen, überprüfen und optimieren. Erst dann folgen weitere Schritte mit realen Prototypen oder Kleinserien.

 

 

Wie kann das Ganze umgesetzt werden?

 

Als Basis für 3D-Visualisierungen dienen Entwürfe, Skizzen oder Fotoaufnahmen des zu visualisierenden Objekts. Es können auch CAD-Daten oder das Produkt selbst als Grundlage dienen. Nachdem das 3D-Modell mit den richtigen Texturen und Materialien versehen wurde – natürlich im realen Look des Produkts – werden die Beleuchtung und die Ausrichtung einer virtuellen Kamera auf das Projekt festgelegt. Sind diese Schritte erfolgt, kann der Computer aus virtuellen Informationen mittels Raytracing eine Bilddatei berechnen.

 

 

Unsere 3D-Umsetzung für Hedrich: Schluss mit umständlichen Erklärungen

 

Für Hedrich, eines der führenden internationalen Unternehmen im Vakuum-Sonderanlagenbau, haben wir virtuelle 3D-VR-Anwendungen entwickelt. So konnten wir dafür sorgen, die komplexen und erklärungsbedürftigen Anlagen verständlich zu visualisieren. Prozesse und Zusammenhänge werden anschaulich gezeigt und erlebbar gemacht. Kunden können an der virtuellen Anlage verschiedene Szenarien und Vorteile erleben. Gleichzeitig helfen ihnen 3D-Visualisierungen bei der Planung: Noch vor der Montage im Werk konnten sich die Kunden davon überzeugen, wie die Maschinen letztendlich in ihrer Produktion bzw. Fertigungslinie integriert werden und arbeiten. Das Video zu diesem Beitrag zeigt ein Beispiel dazu.

 

 

Eine zukunftsweisende Lösung, die Bestand hat


So viel lässt sich heute schon sagen: Das technische Potenzial von 3D-Visualisierungen ist noch längst nicht ausgeschöpft. Die Visualisierung von Produkten mit 3D-Technologie wird immer realistischer und überzeugender. Durch die aktuell herausfordernde Situation nimmt der Einsatz digitaler Produktdarstellungen weiter zu. Spätestens jetzt – in der neuen digitalen Normalität – denken Unternehmen um und gehen neue Wege. Sie nutzen zunehmend alternative Vertriebsmöglichkeiten – unabhängig von Zeit und Ort. Dabei ist der Einsatz von 3D-Visualisierungen ein entscheidender Faktor für das digitale Marketing der Zukunft. Denn eines haben wir in diesem Jahr ganz sicher gelernt: Wir müssen neue und hochflexible Möglichkeiten schaffen, um unseren Vertrieb durch digitale Lösungen nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern um neue Kommunikations- und Vertriebswege zu erschließen und das Unternehmen fit für die Zukunft zu machen.

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