Worauf es bei guter PR ankommt

Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere gute PR, ist seit jeher ein umstrittenes Thema. Häufig liegt das Problem darin, dass PR mit Werbung gleichgesetzt wird. Dadurch schaden sich Unternehmen allerdings in der Regel selbst, statt ihre Glaubwürdigkeit zu steigern. Was jedoch hinter wirklich guter PR steckt, verraten wir Ihnen in dem folgenden Beitrag.

Zwei Personen sitzen am Tisch. Einer hält eine Zeitung in der Hand, einer sitzt am Laptop.
05/10/2020

Public Relations setzt auf gute Vorbereitung
 

Allem voran steht eine gute Vorbereitung, wie in vielen anderen Dingen auch. Sie trägt dazu bei, dass sich in der Öffentlichkeit ein stimmiges Gesamtbild des Unternehmens ergibt. Brüche in diesem Bild werden vermieden und auf unvorbereitete Situationen kann schnell angemessen reagiert werden. Auch Kontinuität ist ein entscheidendes Thema. Unternehmen müssen sich von der Vorstellung befreien, dass ein einzelner guter Pressebericht für die nächsten Jahre die erhoffte Bekanntheit bringt.
Dabei sollten sich die Verantwortlichen vor allem einem bewusst sein: Wie möchten wir, dass unser Unternehmen in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird? Welchen Ruf wollen wir uns aufbauen? Diese zwei Fragen legen zunächst eins zugrunde: eine gute Strategie. Die Bausteine für diese Strategie finden Unternehmen in Ihrem Leitbild und Ihrer Corporate Identity.

 

 

Aufbau einer PR-Strategie
 

Die PR-Strategie gibt den Rahmen vor, in dem sich Unternehmen in der Öffentlichkeit bewegen. Sie beinhaltet unter anderem das Vorgehen bei Krisen und unerwarteten Ereignissen, den Stil der Kommunikation (Corporate Communication), Regelmäßigkeiten und mehr. Mit einer solchen Strategie ist es dann auch möglich, einen entsprechenden Redaktionsplan inkl. Mediaplanung aufzubauen.

 

 

Aufbau eines Redaktionsplans
 

Ein Redaktionsplan beinhaltet alle wichtigen Informationen zur Vorbereitung der eigentlichen Öffentlichkeitsarbeit. Der Plan selbst kann für verschiedene Zeiträume erstellt werden – sei es nun ein Jahr, ein halbes Jahr oder nur ein Monat. In dem Redaktionsplan wird festgehalten, welches Thema zu welchem Zeitpunkt in welchem Medium veröffentlicht wird. Das Medium selbst kann sowohl eine Fachzeitschrift, als auch eine Online-Plattform oder ein unternehmensinternes Medium, wie ein Newsletter oder ein eigenes Kundenmagazin sein.
Eine gute Mediaplanung ist für den Redaktionsplan entscheidend. Darin wird festgehalten, welche Medien wann welches Thema aufgreifen. Diese werden mit den eigenen Themen abgeglichen, um Schnittmengen und damit auch das Potenzial für Veröffentlichungen zu finden.

 

 

PR ist Beziehungspflege
 

Häufig wird Öffentlichkeitsarbeit auf die leichte Schulter genommen: Unternehmen bauen einmal einen Verteiler mit relevanten Medien auf, veröffentlichen eine Pressemitteilung und diese wird dann einfach in die undefinierte Masse geschickt – natürlich mit der Hoffnung, dass auch möglichst viele Veröffentlichungen folgen. Dabei wird häufig vergessen, wie man selbst auf unpersönliche und auf die Masse ausgerichtete Nachrichten reagiert – nämlich gar nicht. Entsprechend groß ist dann auch die Anzahl der Veröffentlichungen.
Public Relations ist mit viel Arbeit verbunden, die sich insbesondere in der Kontaktpflege niederschlägt. Redakteure erhalten jeden Tag unzählige dieser E-Mails. Sie sind unpersönlich und – leider auch viel zu oft – nicht einmal auf das eigentliche Medium angepasst. Es handelt sich um eine standardisierte Nachricht von irgendeinem unbekannten Max Mustermann. Da der Absender unbekannt ist, wird die Nachricht dann auch gelöscht.

 

 

Der Weg zu einer guten Beziehungspflege
 

Besser ist es, wenn sich nach und nach eine gute Beziehung zwischen den entsprechenden Redaktionen und Ihrer PR-Abteilung ergibt. Das bedeutet sowohl telefonisch als auch schriftlich einen guten Kontakt zu pflegen, hochwertige und vor allem informative Fachbeiträge oder Pressemitteilungen zu liefern und nachzuhaken, sobald ein Artikel versendet wurde. Trotzdem dürfen Redakteure nicht als nützliche Helferlein abgestuft werden, die dann und wann etwas für Ihr Unternehmen tun. Sie müssen an den wichtigen Informationen beteiligt werden und das regelmäßig und individuell.

 

 

Last but not least – PR muss gute Geschichten erzählen
 

Anknüpfend an den letzten Punkt ist es wichtig, immer eine gute Story zu liefern.Storytelling ist gerade im Content Marketing eine bekannte Disziplin, doch auch für die Öffentlichkeitsarbeit ist sie elementar. Niemand möchte kopierte und wieder aufbereitete Informationen lesen, die unlängst an anderer Stelle stehen. Zum einen verschlechtert das den Ruf eines Mediums, zum anderen aber auch Ihren eigenen. Es müssen neue Informationen her – über Ihr Unternehmen, über besondere Aktionen oder Events, Produktinnovationen oder Ähnliches.
Folglich müssen Sie immer im Auge behalten, welche Informationen bereits wie publiziert wurden. Recherchieren Sie zudem im Vorfeld, wie Sie Ihre eigenen Informationen so aufbauen können, dass diese zum Beispiel zu aktuellen Themen passen. Denken Sie immer daran, dass Sie selbst einen Mehrwert schaffen, der zu Ihrem Unternehmen passt, zum ausgewählten Medium und vor allem auch zu den Lesern des Mediums. Dass dabei Rechtschreibung, Grammatik und die Wortwahl absolut fehlerfrei sein müssen, ist selbstverständlich.

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