Digitaler Darwinismus

Wie anpassungsfähig ist Ihr Unternehmen?

„Schon heute sind viele Unternehmen bereits aus dem Geschäft. Sie wissen es nur noch nicht.“ Harte Worte, die der selbsterklärte Digital-Darwinist Karl-Heinz Land gebraucht. Doch falsch scheint er nicht zu liegen. Immer mehr Unternehmen geraten unter erheblichen Druck, weil sie sich nicht (schnell genug) anpassen können und den neuen Herausforderungen nicht gerecht werden. Die digitale Revolution verändert nicht nur Produkte und Dienstleistungen – sie verändert ganze Wertschöpfungsketten und Branchen. Nur wenn Unternehmen sich und ihr Geschäftsmodell daran anpassen, bleiben sie am Markt überlebensfähig.
 

Schlüsselfaktoren der digitalen Transformation

Vielen Unternehmen gelingt es nicht mehr, sich von der Konkurrenz abzuheben. Sie bleiben Mittelmaß. Doch woran scheitert die digitale Transformation? Und welche Umsetzungsrisiken gibt es? Eine entscheidende Rolle spielen die Mitarbeiter, die frühzeitig von Führungskräften in den Change-Prozess mit eingebunden werden müssen. Aber auch eine klare Strategie ist für eine gelungene Transformation unabdingbar.

Was bei der Umsetzung beachtet werden muss:

  • Organisation: Strukturen und Verantwortlichkeiten müssen festgelegt werden. Abteilungen müssen angepasst und umstrukturiert, Prozesse genau definiert werden.
  • Technische Umsetzung: Hierbei geht es vor allem um den Einsatz von modernen Tools, den Aufbau von Datenbanken und die Vernetzung von Komponenten.
  • Fähigkeiten: Social Collaboration Tools unterstützen den Transformationsprozess und sollten im besten Fall individuell an das jeweilige Unternehmen angepasst werden. Wichtig: Die Mitarbeiter kommen nicht um das Erlernen neuer Methoden herum.
  • Kultur: Ohne kulturelle Verankerung im Unternehmen kann die Digitalisierung nicht gelingen. Hierfür müssen die Mitarbeiter sensibilisiert und die Kommunikation innerhalb des Unternehmens in den Fokus gesetzt werden.


Change-Prozesse sind Chefsache

Im Zuge der Digitalisierung entstehen veränderte Geschäftsmodelle: Autos werden per App geteilt, Sprachen online gelernt und Musik und Filme gestreamt. Aber auch die Industrie wandelt sich: 3-D-Drucker stellen Maschinenteile her, Roboter bauen diese zusammen und ganze Fabriken sind intelligent miteinander vernetzt. Heutzutage gilt: Alles was sich digitalisieren lässt, wird auch digitalisiert. Was sich digitalisieren lässt, kann auch vernetzt werden. Und auf die Vernetzung folgt schlussendlich die Automatisierung. Hier bietet der Wandel Chancen, die Unternehmen auf keinen Fall verpassen sollten.

Doch die Digitalisierung kann nicht einfach von jetzt auf gleich umgesetzt und von den Mitarbeitern gelebt werden. Sie muss wachsen. Von innen nach außen. Vor allem aber muss sie von „ganz oben“ gewollt und vorgelebt werden. Ist das nicht der Fall, lehnen die Mitarbeiter die Neuerungen häufig ab und verweigern sie. Die digitale Transformation ist kein Projekt, denn es gibt keinen Anfang und kein Ende. Daher ist es wichtig, die Mitarbeiter in die Change-Prozesse mit einzubinden. Zudem ist es enorm wichtig, dass Führungskräfte und Management die Aufgaben nicht nur delegieren, sondern sie selbst in Angriff nehmen – denn Change-Prozesse sind Chefsache.


Veränderungsprozesse vorantreiben

Engagement spielt eine entscheidende Rolle. Führungskräfte sollten eine Vision entwickeln, welche die Mitarbeiter nachvollziehen können. Eine Belegschaft, die die Ziele verstanden hat, akzeptiert die nötigen Veränderungen im Rahmen der digitalen Transformation eher, als schlecht informierte Mitarbeiter.

Aber nicht nur eine kontinuierliche Kommunikation ist wichtig. Auch das schlummernde Fachwissen der Belegschaft kann effektiv für die Transformation genutzt werden. Mitarbeiter können mehr Verantwortung übernehmen und den Wandel aktiv vorantreiben. Ohne Unterstützung können die Mitarbeiter das Change-Projekt nicht bewältigen. Für die digitale Transformation müssen diese geschult werden und aufgeschlossen sein, neue Kompetenzen zu entwickeln. Denn schon Darwin erkannte: Es sind nicht die Stärksten oder Intelligentesten, die am Ende überleben, sondern die, die sich dem Wandel am besten anpassen können.


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Lothar Hötger | CEO
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