5 Gründe, warum Social Media Marketing für B2B Sinn macht

Viele Unternehmen fragen sich (mit Recht): Macht Social Media Marketing für B2B-Unternehmen überhaupt Sinn? Lohnt die Investition von Budget und Ressourcen? Die Antwort darauf lautet ja, wenn man es richtig macht und die richtigen Ziele verfolgt. Produkte werden Sie hierüber nicht verkaufen. Was Sie aber erreichen können, ist Aufmerksamkeit, Interesse und neue Kontakte. Sowohl gegenüber potenziellen Kunden als auch neuen Partnern und Mitarbeitern.
 
Zunächst lässt sich feststellen, dass Social Media die Interaktion mit der Zielgruppe aktivieren kann. Der Wirkungsgrad unterscheidet sich jedoch je nach Zielgruppe. Hier lässt sich Social Media Marketing im B2B-Bereich nicht mit den Auftritten von beispielsweise Modemarken oder Automobilherstellern im B2C vergleichen. Dennoch kann die positive Wirkung von Social Media sinnvoll genutzt werden.
 

Professional Networks

Hierfür ist es vor allem wichtig, die passenden Social Media Kanäle zu wählen. Für B2B-Unternehmen eignen sich insbesondere „Professional Networks“ wie XING und LinkedIn. Die Plattformen werden in der Regel für berufliche Interaktionen genutzt. Inhalte können direkt mit dem eigenen Netzwerk geteilt werden. Zudem können Sie für Ihr Unternehmen eine eigene Seite erstellen.
 
Um aber die richtigen Plattformen zu identifizieren, ist vorab eine Analyse der eigenen Zielgruppe nötig. Wen will ich erreichen? Wie informiert sich meine Zielgruppe? Wo tut sie dies? Welche Problemlösungen sucht sie und wie kann ich sie dabei unterstützen? Haben Sie diese Fragen beantwortet, haben Sie gute Chancen, in den sozialen Medien mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten, sich durch interessante Beiträge als Experte zu positionieren und damit im Gedächtnis zu bleiben.
 

Facebook und Co.

Auch andere Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter können für B2B-Unternehmen eine passende Plattform darstellen. Zwar handelt es sich hierbei vorrangig um privat genutzte Portale, doch sind Entscheidungsträger auch hier oft anzutreffen – und die User selbst unterscheiden nicht zwischen privatem und beruflichem Interesse.
 
Da es aufgrund der Algorithmen mittlerweile relativ schwierig ist, eine aktive Fangemeinde aufzubauen, empfiehlt sich Advertising zur Reichweitensteigerung. Über Facebook- oder Instagram-Werbeanzeigen (Ads) kann präzise eingestellt werden, wen man erreichen will. So kann bei einer vorab definierten Zielgruppe mit kleinem Budget und überschaubarem Aufwand die Markenbekanntheit effektiv verbessert werden.
 

Kundengewinnung oder Employer Branding?

Viele Bewerber informieren sich mittlerweile in den Social Media Kanälen über potenzielle Arbeitgeber. Unternehmen können diesen Fakt nutzen, um sich als attraktiver und moderner Arbeitgeber zu positionieren. Sie bieten Ihren Mitarbeitern mehr als andere Unternehmen? Dann zeigen Sie es. Ihre Mitarbeiter sind zufriedener als andere? Dann lassen Sie diese berichten warum. Ihre Büros sind der perfekte Arbeitsplatz? Dann machen Sie ein Video. Den Möglichkeiten beim Social Media Marketing sind kaum Grenzen gesetzt.
 
Auch im Rahmen einer Leadmanagement Kampagne lohnt der Einsatz von Social Media – beispielsweise um den Traffic auf der eigenen Website zu erhöhen. Über spannende und unterhaltsame Beiträge (oder Ads) können Sie Ihre Zielgruppe auf den Blog, zu Whitepapern oder Kundencases weiterleiten. Hier gilt jedoch: nur wenn Sie auf Ihrer Website attraktiven Content haben, werden die User dann auch dort verweilen. Und damit schließt sich der Kreis zwischen Social-Media-Marketing und Content-Marketing.
 

Social Media Marketing meets Content Marketing

Content Marketing ist der aktuelle Trendbegriff im B2B-Marketing. Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass sich das Käuferverhalten verändert hat. Sie haben darauf reagiert und publizieren regelmäßig relevanten, informativen und hochwertigen Content auf all ihren Kanälen. Von Blogbeiträgen über Whitepaper bis hin zu Case-Studies und Video-Tutorials – alles, was der eigenen Zielgruppe bei der Lösung seiner Probleme hilft, wird von dieser als wertvoller Content anerkannt und führt im besten Fall dazu, dass aus einem Lead ein neuer Kunde wird.
 
Unternehmen sollten deshalb nicht nur die eigene Website, sondern auch die sozialen Netzwerke nutzen, um ihr Fachwissen und ihre Kompetenzen zu präsentieren. Hinzu kommt: auch zwischen Social Media und SEO besteht eine starke Korrelation. Die sogenannten Social Signales (Likes, Shares, Kommentare, …) haben Einfluss auf den Ranking-Erfolg innerhalb der Suchergebnisse – sofern sie einem Unternehmen eindeutig zugeordnet werden können. Und ebenfalls nicht zu unterschätzen: der Link-Juice von externen Webseiten, der sich ebenfalls positiv auf das Ranking auswirkt.
 

Fassen wir die Vorteile von Social Media im B2B-Marketing noch einmal zusammen, erhalten wir 5 gute Gründe:

  1. Interaktion mit der Zielgruppe (Leads)
  2. Positionierung als Experte
  3. Mitarbeiter-Recruiting
  4. Social Signals für SEO
  5. Traffic für die Website


Fazit

Erfolgreiches Social Media Marketing im B2B-Bereich besteht aus einer Kombination aus Networking und Content Marketing. Sämtliche Maßnahmen müssen dabei konsequent auf die vorab definierte Zielgruppe und ihr Informationsbedürfnis ausgerichtet sein. Die Stärken und Schwächen der verschiedenen Kanäle gilt es gezielt zu nutzen bzw. zu umgehen. Und nicht zu vergessen ist dabei das Reporting: Kontrollieren Sie regelmäßig, wie erfolgreich Ihre Kommunikation ist und passen Sie diese entsprechend an. Werden all diese Faktoren beachten, dann steht einem erfolgreichen Social Media Marketing für B2B-Unternehmen nichts mehr im Wege.

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Ihr Ansprechpartner: Lothar Hötger

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Lothar Hötger | CEO
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